Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel

     

„Bautzner Frieden“  ruf auf!  Den Opfern eine Stimme - den Tätern ein Gesicht  


Am 28.02.2015 fand unter dem Motto „Damit  der Mensch nicht zur Zielscheibe wird“ in Oberndorf am Neckar dem Stammsitz der Waffenschmiede  Heckler & Koch  von 10:30 Uhr – 14:00 Uhr eine Mahnwache für den Frieden statt.   Zeitgleich folgten diesem Aufruf Aktionsbündnisse und Aktivisten in vielen Städten der Republik, so auch in Bautzen. Hier trafen sich am Sonnabend die Friedens-aktivisten des „Bautzner Friedens“ um auf den ungezügelten Handel und Export mit Waffen und Rüstungsgütern aufmerksam zu machen.  

„Gerade diese  Kleinwaffen der Rüstungsschmiede  Heckler  & Koch haben sich zu einem neuen Massenvernichtungsmittel  etabliert.  Weltweit sterben durchschnittlich 114 Menschen pro Tag an den Waffen von H&K“ so Mario Groebe Vorstand des Vereins Bautzner Frieden. „ die wenigsten davon in Europa, die meisten  auf den Schlachtfeldern in Afrika, Lateinamerika oder Asien“ so Groebe weiter, „vergleichen wir diese  Opferzahlen mit dem Massaker von Kunduz im Norden von Afgahanistan im Jahr 2009, so ist festzustellen das täglich weltweit fast genauso viele Tote durch die Waffen von Heckler & Koch zu beklagen sind, wie bei der Bombardierung des Tankwagen in Kunduz.“

Groebe spielt dabei auf das Massaker  in Afghanistan, in der Nacht zum 4.September 2009 an, bei dem Angriff der US-Luftwaffe  auf vermeintliche Aufständische starben 134 Menschen im Bombeninferno von Kunduz. Erstmals nach dem zweiten Weltkrieg hatte mit Oberst Klein, ein Offizier der Bundeswehr den Befehl für einen derartigen Militäreinsatz gegeben. Wie wir heute alle wissen ein eine Fehlentscheidung,  die 134 Menschen das Leben kostetet und zahlreiche Opfer  für immer verstümmelt oder traumatisiert hat.   

Den Opfern eine Stimme – den Tätern ein Gesicht damit wollen die Bautzner Friedensaktivisten ein Zeichen setzen, und einen Stopp der  Waffenproduktion in Oberndorf am Neckar erreichen. Denn hinter jeder Waffe die produziert wird, hinter jeder Patrone die verschossen wird steht ein Mensch mit direkter Verantwortung. Das diese Verantwortung auch in der Öffentlichkeit  übernommen wird, ist das Ziel der Bautzener Friedensbewegung. Wir geben den Tätern ein Gesicht, ob nun in der Politik mit Frau Merkel und Herrn Kauder, Herr Steinmeier und Herrn Gabriel, oder in der Wirtschaft, mit dem  Mehrheitsgesellschaftler  von Heckler & Koch  Herrn  Andeas Heeschen,  sowie der H &K - Geschäftsleitung um  Martin Lemperle, Nils Imhoff und Reinhold Müller.

Die, die mit dem Geschäft des Teufels Gewinne erzielen,  die neuen Kriegsgewinnler sollen endlich  in der Öffentlichkeit die Verantwortung  für ihr Tun übernehmen.

Ob nun die Profiteure  der Waffenschmieden von Heckler und Koch,  Diehl,  Rheinmetall,  KWM und EADS, oder die Banken die diese Waffendeals finanzieren, oder diejenigen die  Hermesbürgschaften ausreichen, sie  alle sollen ihr Gesicht zeigen. Sie alle sollen sagen,  ja wir profitieren vom Tod und Leid der Menschen auf der Welt,  wir wissen es aber unser Wohlstand ist uns wichtiger.

Setzen wir dem Töten ein Ende – Stoppt den Waffenhandel – Den Opfern eine Stimme, den Tätern eine Gesicht!

 

 

 

zurück => 

 

Logo

 

Bild1

 

Bild2

 

Bild3

 

Bild4

 

Bild5

 

 

 

 

 

 

 

 Besucher seit 06.11.2014

 

380102